Mittwoch, 24.07.2013

Im Zuge eines Tiefs über dem Ostatlantik und eines Hochs über Westrussland liegt Deutschland in einer südlichen Strömung mit Hitzepotential. Bis zum Wochenende greift dieses Tief auf südlichere Regionen über und advehiert somit eine deutlich wärmere Luftmasse.

Im Warmluftsektor des nordwestlich von Irland gelegenen Tiefs hat sich ein thermisches Tief gebildet, welches heute von Rheinland-Pfalz nach Sachsen-Anhalt ziehen wird. Einhergehend bildet sich eine von der Nordseeküste bis nach Thüringen reichende Konvergenz.

Die Temperaturen erreichen im Tagesverlauf um die 30°C bis 32°C, am Rande Deutschlands etwas weniger. In der Nacht gehen diese wieder auf 14°C bis 16°C, in WestNRW mehr, zurück.

Zum Nachmittags hin steigt in der Südwesthälfte (bis zur Konvergenz reichend) die Gewittergefahr, wobei dann flächig Hitzegewitter zu erwarten sind und an der Konvergenz selbst die größte Aktivität zu verzeichnen sein wird. Gefahr besteht dabei aufgrund der hohen pwat-Werte (precipitable water: niederschlagbares Wasser) und des "vernachlässigbaren" Windprofils primär durch viel Niederschlag, sodass es vereinzelt zu Überschwemmungen kommen kann (flash flood: Sturzflut). In der Nacht schwächen sich die Gewitter etwas ab, dennoch ist hierbei an der von Hamburg bis nach Dresden reichenden Konvergenz weiterhin mit Regenschauern zu rechnen, wie auch in anderen Teilen des Landes, in denen Gewitter aktiv sein sollten. Bis zum Morgen werden diese jedoch sich aufgelöst haben.

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