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Das Wetter der kommenden Woche könnte als "deutsches Sommerwetter" bezeichnet werden:

Das Azorenhoch westlich von Europa und ein Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik/Nordmeer konkurrieren miteinander, woraus eine Westwinddrift resultiert. Dabei ziehen nach und nach Tiefdruckgebiete von Nordwesteuropa nach Nord-/Mitteleuropa und beeinflussen in diesem Fall Deutschland mit den zugehörigen Frontensystemen.

Am Anfang der Woche bewegen sich die Temperaturen tagsüber bei 20°C bis 25°C, in Küstennähe weniger, und nachts im unteren, einstelligen Bereich; zudem wird es am Montag schauerhaft, im Norden auch gewittrig.

Am Mittwoch erfolgt Warmluftadvektion aus dem Südwesten, sodass es mit Tageshöchsttemperaturen ≥25°C und Nachttemperaturen um 15°C spürbar wärmer wird. Zugleich bildet sich von den Azoren bis nach Russland eine Hochdruckbrücke aus, welche zum Wochenende ein neues, stabilisirendes Hochdruckgebiet über Westeuropa hervorbringen wird - bedeutet: richtiges Sommerwetter.

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